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Ausgabe 34/2026 — I.E.F. und die Abteilung für den Schutz von Rechten und Freiheiten vereinbaren strategische Partnerschaft zur Förderung friedlicher Konfliktlösung und der Bürgerrechte

NONTHABURI, 22. August 2026

Das Institut für Bildung und Entwicklung der Konfliktbewältigung mit friedlichen Mitteln (I.E.F.), unter der Leitung der Vorstandsvorsitzenden Frau Prakairatana Thontiravong, hat offiziell eine Absichtserklärung (MOU) zur Förderung und zum Schutz der Rechte und Freiheiten der Bürger mit der Abteilung für den Schutz von Rechten und Freiheiten des Justizministeriums, vertreten durch den Generaldirektor Herrn Triyarith Temahivong, unterzeichnet. Die feierliche Unterzeichnung fand am Samstag, dem 22. August 2026 im Chao Phraya Raum 2 und 3 auf der 10. Etage des Gebäudes 3, Riverine Place, in der Provinz Nonthaburi statt.

Diese zukunftsweisende Vereinbarung etabliert eine wesentliche Allianz zwischen dem staatlichen Sektor und einer gemeinnützigen zivilgesellschaftlichen Organisation. Sie zielt darauf ab, die Zusammenarbeit bei der Konfliktbeilegung zu stärken, das öffentliche Bewusstsein für gesetzliche Rechte zu schärfen und einen schnellen, gerechten und gleichberechtigten Zugang zur Justiz zu gewährleisten. Gleichzeitig soll ein nachhaltiges Netzwerk für eine friedliche Konfliktlösung in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten geschaffen werden.


Eine gemeinsame Vision mit den Bürgern im Mittelpunkt

Frau Prakairatana Thontiravong, Vorstandsvorsitzende des I.E.F., drückte während der feierlichen Unterzeichnung ihre tiefe Ehre und Freude aus und hob die entschlossene Bereitschaft beider Organisationen hervor, die Bürger in den Mittelpunkt ihrer gemeinsamen Mission zu stellen:

„Es ist mir eine große Ehre und Freude, dass das I.E.F. heute diese Absichtserklärung mit der Abteilung für den Schutz von Rechten und Freiheiten des Justizministeriums unterzeichnen darf. Diese Zusammenarbeit entspringt der festen, gemeinsamen Entschlossenheit beider Parteien, die die große Bedeutung einer Zusammenarbeit zur Förderung der Konfliktschlichtung erkannt haben, damit sich die Bürger ihres Rechts auf Zugang zu einem schnellen, gerechten und gleichberechtigten Justizsystem bewusst werden.

Diese Partnerschaft stellt eine wichtige Brücke dar, die die Ressourcen des öffentlichen Sektors mit dem unermüdlichen Engagement der Zivilgesellschaft verbindet. Gemeinsam wollen wir eine entscheidende Frage beantworten, vor der thailändische Gesellschaft steht: Wie können wir sicherstellen, dass jeder Bürger gleichberechtigten Zugang zu seinen Rechten, zur Justiz und zu wirksamen Mechanismen der Konfliktbewältigung erhält?

Diese Unterzeichnung markiert einen Meilenstein für beide Organisationen, um unser Wissen und unsere Erfahrungen zu bündeln. Wir werden gemeinsam in den Bereichen Personalentwicklung und -fortbildung, kontinuierlicher Wissensaustausch, Förderung der Mediation, Aufklärung der Öffentlichkeit über gesetzliche Rechte und Wege zur Justiz sowie bei der akademischen Entwicklung und der gemeinsamen Überwachung und Evaluierung zusammenarbeiten.

Das I.E.F. ist fest davon überzeugt, dass sich die heutige Kooperation zu einem noch breiteren Netzwerk ausweiten wird, wenn der öffentliche Sektor und die Zivilgesellschaft Hand in Hand auf eine gemeinsame Vision hinarbeiten. Dies wird unsere Kräfte bündeln, um eine echte Kultur des Friedens in der thailändischen Gesellschaft zu etablieren. Das I.E.F. ist voll und ganz bereit, sein Wissen, seine Erfahrung und sein weitreichendes Netzwerk einzubringen, um an der Seite der Abteilung für den Schutz von Rechten und Freiheiten mit aller Kraft für kontinuierliche und nachhaltige Ergebnisse zu arbeiten.“


Ein Rahmen für Frieden und Gerechtigkeit

Die unterzeichnete Vereinbarung legt einen Rahmen für die Zusammenarbeit ab dem Datum der Unterzeichnung fest, der sich auf drei strategische Kernbereiche konzentriert:

  1. Personalentwicklung: Gemeinsame Initiativen zur Vermittlung fundierter Kenntnisse über Bürgerrechte, Pflichten, Freiheiten, Menschenrechte, Wege zum Justizsystem, Konfliktschlichtung und den Schutz von Rechten.
  2. Wissens- und Informationsaustausch: Kontinuierliche Förderung des Austauschs von Informationen, Daten und wissenschaftlicher Expertise, die dem Schutz der Rechte und Freiheiten der Bürger sowie der Weiterentwicklung von Mediationsverfahren im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben dienen.
  3. Akademische Entwicklung und Evaluierung: Unterstützung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zur Entwicklung neuer Erkenntnisse, zur Überwachung und Bewertung von Fortschritten sowie zur Ausarbeitung konstruktiver Empfehlungen zur Steigerung der Ehre und Effizienz des Rechtsschutzes und der öffentlichen Konfliktschlichtung.

Nutzung komplementärer Stärken

Diese strategische Partnerschaft nutzt die unterschiedlichen und sich ergänzenden Stärken beider Organisationen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen:

  • Die Abteilung für den Schutz von Rechten und Freiheiten des Justizministeriums: Als wichtigstes staatliches Organ für die Förderung, den Schutz und die Gewährleistung der Rechte und Freiheiten der Bürger unter den Grundsätzen des Rechts und der Menschenrechte umfasst ihre Mission die Entwicklung von Mechanismen zur Konfliktlösung, die Unterstützung und Entschädigung von Opfern und Angeklagten in Strafverfahren, den Zeugenschutz sowie die Bekämpfung von Folter und gewaltsamem Verschwindenlassen, um eine Gleichbehandlung aller Menschen zu sichern.
  • Das Institut für Bildung und Entwicklung der Konfliktbewältigung mit friedlichen Mitteln (I.E.F.): Als gemeinnützige zivilgesellschaftliche Organisation widmet sich das I.E.F. der Ausbildung von Spezialisten für Konfliktmanagement, der Durchführung von Mediationsdiensten in verschiedenen sozialen Kontexten für die breite Öffentlichkeit sowie der Vorbeugung und Bekämpfung von Gewalt gegen schutzbedürftige Gruppen – darunter Kinder, Jugendliche, Frauen, ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen, Benachteiligte und Familien – und dem Ausbau von Kooperationsnetzwerken zur Verbreitung einer Kultur des Friedens.

Diese gemeinsame Initiative ist ein bedeutender Schritt hin zu einem Wandel des gesellschaftlichen Konfliktmanagements – weg von der ausschließlichen Abhängigkeit von staatlichen Strukturen, hin zu einer engen, synergetischen Partnerschaft mit der Zivilgesellschaft. Gemeinsam werden die Abteilung für den Schutz von Rechten und Freiheiten und das I.E.F. daran arbeiten, eine friedliche, gewaltfreie thailändische Gesellschaft zu fördern, die auf echter Gerechtigkeit und Gleichheit basiert.