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Ausgabe 20/2026 — I.E.F. setzt auf friedliche Streitbeilegung: Internationales Mediatoren-Curriculum und „Singapur-Modell“ sollen professionelle Verhandlungsführer hervorbringen

24. Mai 2026

Das Institut für Bildung und Entwicklung der Konfliktbewältigung mit friedlichen Mitteln (I.E.F.) hielt die erste Sitzung seines Unterausschusses für friedliche Konfliktbewältigung (1/2026) ab, um die strategischen Ziele der Organisation zur Schaffung eines konstruktiven Konfliktmanagementsystems konkret voranzutreiben. Frau Prakairatana Thontiravong, Präsidentin der Stiftung, leitete die Sitzung ehrenvoll.

Im Rahmen der Veranstaltung nahm das Gremium die Ernennung des Unterausschusses zur Kenntnis und zog eine positive Bilanz der bisherigen Stiftungsgeschichte und ihrer wichtigsten Erfolge. Darüber hinaus wurden die Richtlinien für die Umsetzung des strategischen Organisationsplans 2023–2027 und des Aktionsplans 2026 erörtert. Im Mittelpunkt stand die Entwicklung eines konstruktiven Konfliktmanagementsystems, das der Öffentlichkeit einen effizienteren Zugang zu friedlichen Lösungsverfahren ermöglichen soll.

Einführung eines dreistufigen Mediatoren-Curriculums zur Schaffung von Berufsstandards Ein zentraler Beschluss, der auf dieser Sitzung vorangetrieben wurde, war die Ausarbeitung eines „dreistufigen Mediatoren-Curriculums“. Ziel ist es, professionelle Mediatoren und Ausbilder zu qualifizieren, die in der Lage sind, die komplexen Streitigkeiten der heutigen Zeit zu bewältigen. Das Programm gliedert sich in:

  • Grundstufe: Vermittlung der Basiskenntnisse in der Mediation.
  • Mittelstufe: Stärkung professioneller Mediationsfähigkeiten.
  • Oberstufe: Aufbau von Fachwissen und Führungskompetenzen.

Studienreise zum „Singapur-Modell“ für internationale Standards

Um die Standards thailändischer Mediatoren auf ein internationales Niveau zu heben, stimmte der Unterausschuss der Planung einer Studien- und Weiterbildungsreise nach Singapur zu, um den dortigen Streitbeilegungsprozess zu studieren. Ziel ist es, internationales Know-how, Technologien und Standards zu adaptieren. Dies soll als Grundlage dienen, um die Mediatoren der Stiftung nach globalen Maßstäben zu zertifizieren und das Vertrauen auf nationaler sowie internationaler Ebene zu stärken.

Zum Abschluss der Sitzung wurden drei zusätzliche Sekretariatsmitarbeiter sowie zwei Mitglieder für das Fundraising ernannt. Zudem meldeten sich freiwillige Mitglieder des Unterausschusses, um die gesamten Lehrpläne der Stiftung gemeinsam an die aktuellen, sich wandelnden Gegebenheiten anzupassen. Gleichzeitig wurde eine proaktive PR-Strategie für die Zeit nach Fertigstellung der Lehrpläne geplant.

Die I.E.F. hält weiterhin fest an ihrem Leitgedanken: „Konfliktmanagement durch friedliche Mittel systematisch vorantreiben, professionelle Mediatoren ausbilden und die thailändische Gesellschaft durch Zusammenarbeit und Einigkeit zu einem nachhaltigen und friedlichen Zusammenleben führen.“